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Mann (33) mietete elf Bagger und verkaufte sie einfach

Summary

Ein dreister Betrüger ging der Polizei jetzt im Bezirk Tulln ins Netz. Der 33-Jährige hatte wiederholt Bagger gemietet und sie anschließend verkauft. Am 7. November des Vorjahres erstattete ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Tulln Anzeige auf der Polizeiinspektion St. Andrä-Wördern […]

Ein dreister Betrüger ging der Polizei jetzt im Bezirk Tulln ins Netz. Der 33-Jährige hatte wiederholt Bagger gemietet und sie anschließend verkauft.

Am 7. November des Vorjahres erstattete ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Tulln Anzeige auf der Polizeiinspektion St. Andrä-Wördern weil ihm ein gemieteter Bagger von einem Firmengrundstück in Wördern gestohlen worden sei. Am 26. November erstattete dann ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Tulln ebenfalls Anzeige wegen des Diebstahls eines von ihm gemieteten Baggers in Wördern durch unbekannte Täter.

Polizei wurde misstrauisch
So ganz wollte die Polizei aber nicht glauben, dass sich im Bezirk ein passionierter Bagger-Entführer herumtreibt und konfrontierte den 25-Jährigen damit, was ihm bei falscher Beweisaussage blüht. Der 25-Jährige knickte ein und gestand, den Diebstahl des Baggers fingiert zu haben sowie zwei weitere Bagger gemeinsam mit dem 33-Jährigen verkauft zu haben. Auch der 33-Jährige war dann geständig und gab zu, dass er im Jahr 2020 insgesamt elf Bagger gemietet bzw. veruntreut und anschließend weiterverkauft hatte. Dadurch entstand ein Gesamtschaden von mehr als 300.000 Euro. Die Polizeibediensteten konnten fünf Bagger sicherstellen, die an die geschädigten Firmen ausgehändigt werden. Die restlichen Bagger dürften sich im Ausland befinden. Weiters erhoben die Polizeibediensteten, dass der 33-Jährige im selben Zeitraum einen mittleren vierstelligen Eurobetrag an Sozialleistungen erhalten haben soll, obwohl er selbst angab, dass er gearbeitet hätte. Er habe es unterlassen, diese Beschäftigungen zu melden. Weitere Erhebungen sind diesbezüglich noch ausstehend.

Auch soll er Rechnungen auf seinen Geschäftspartner ohne dessen Wissen ausstellen lassen haben, wodurch sechs Firmen in Wien, im Bezirk St. Pölten-Land und Deutschland ein Gesamtschaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich entstanden sein soll. Der 33-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Der 25-jährige Beschuldigte wurde der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt. Sieben Männer im Alter von 31 Jahren bis 56 Jahren werden wegen des Verdachts der Hehlerei ebenfalls angezeigt.

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